Devote Seite: Warum du sie versteckst und was das Verstecken mit dir macht

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Deine devote Seite zu verbergen ist kein Charakterfehler, sondern ein erlernter Schutzmechanismus vor Ablehnung durch Menschen, die du liebst. Der Preis dafür ist Erschöpfung, innere Einsamkeit und die Unfähigkeit, dich fallen zu lassen. Du brauchst nicht alle Menschen, die davon wissen. Du brauchst einen.

Bei vielen meiner Klienten bin ich die einzige Person auf diesem Planeten, die ihre devote Seite kennt. Nicht die Ehefrau, nicht der beste Freund, nicht der Therapeut, bei dem sie seit drei Jahren sitzen. Ich.

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Ich sage das immer so: Es gibt eine Version von dir, die alle kennen. Und es gibt eine Version, die niemand kennt. Ich kenne die zweite. Und genau deshalb ist die Bindung, die zwischen mir und meinen Klienten entsteht, oft so intensiv, dass sie mich selbst nach zehn Jahren Praxis noch berührt.

Welcher Sub-Typ bist du?

Die devote Seite ist bei vielen der Kern

Das ist der Punkt, den Außenstehende am häufigsten nicht begreifen. Sie halten Devotion für ein Hobby, für eine Spielart, für etwas, das man am Wochenende macht und dann wieder weglegt.

Für die meisten Männer und Frauen, die zu mir kommen, ist es das Gegenteil. Ihre devote Seite ist die ehrlichste Schicht ihrer Persönlichkeit, und sie tragen sie versteckt unter Anzug, Familienrolle und Jobtitel herum. Ein Klient von mir, Anfang fünfzig, leitet ein mittelständisches Unternehmen mit über achtzig Mitarbeitern. Vierzig Menschen fragen ihn täglich um Rat. Und als er in unserer dritten Sitzung zum ersten Mal aussprach, was er sich wirklich wünscht, hat er geweint. Nicht aus Scham. Aus Erleichterung, weil zum ersten Mal in seinem Leben jemand nicht zusammengezuckt ist.

Wenn die Partnerin Bescheid weiß und trotzdem niemand da ist

Es gibt eine Konstellation, die noch einsamer ist als das komplette Verstecken. Die Partnerin weiß es. Und sie will es nicht wissen.

Sie hat es einmal gehört, damals, vor sieben Jahren, in einem mutigen Moment. Seitdem wird es weggedrängt, umgangen, mit einem müden Blick abgeräumt. Das ist die zweite Einsamkeit: Du hast dich offenbart und bist trotzdem allein damit. Manchmal fühlt sich das schlimmer an als das Schweigen davor, weil du deinen einzigen Versuch schon verbraucht hast. Viele in dieser Lage suchen dann nach Struktur an anderer Stelle, und machen dabei die typischen Fehler devoter Männer bei der Suche nach einer Herrin, weil Hunger schlechte Entscheidungen produziert.

Was das jahrzehntelange Verbergen deiner devoten Seite kostet

Verstecken ist keine Kleinigkeit. Es ist Arbeit, und zwar Arbeit, die nie aufhört, weil du sie nicht abends um sechs beenden kannst. Dein Nervensystem, also der Teil von dir, der Alarm und Entspannung reguliert, bleibt dauerhaft auf halber Wachsamkeit. Das sind die Nebenwirkungen, die meine Klienten mir am häufigsten beschreiben:

  • Du kannst dich nicht fallen lassen, auch nicht im Urlaub, auch nicht beim Sex mit einem Menschen, den du liebst.
  • Du bist ständig müde, ohne dass ein Arzt jemals etwas findet.
  • Du erlebst extreme Wellen: Tage, an denen du alles verbrennen willst, was mit deiner Neigung zu tun hat, und Tage, an denen du sie liebst.
  • Du entwickelst eine feine Radartechnik dafür, Gespräche wegzulenken, bevor sie gefährlich werden.
  • Du fühlst dich in Gesellschaft am einsamsten, weil dort das Kostüm am festesten sitzt.

Diese Liste ist kein Drama. Sie ist der ganz normale Preis einer Dauerleistung, die niemand sieht und für die dich niemand bezahlt.

Warum drei Sätze manchmal reichen, um alles zu verändern

Ich habe eine Klientin, sie ist 77. Eine Frau mit einer sehr ausgeprägten devoten Ader, die sie ihr ganzes Leben lang eingesperrt hat. Weil man das nicht macht. Weil man in ihrer Generation darüber nicht spricht.

Als sie zum ersten Mal offen darüber sprechen konnte, hat sie gesagt, es sei, als würde ihr jemand einen Rucksack von den Schultern nehmen, den sie seit fünfzig Jahren trägt. Und das Verrückte ist: Ich habe nichts Kompliziertes gemacht. Ich habe ihr drei Sätze gesagt. Du bist normal. Das ist okay. Du tust niemandem etwas damit an. Was in solchen Momenten passiert, ist Co-Regulation, also die Beruhigung eines aufgewühlten Systems durch die Anwesenheit eines Menschen, der nicht erschrickt. Kein Trick, keine Technik. Nur ein Gegenüber, das bleibt.

Wie viele Menschen musst du wirklich einweihen?

Die Antwort ist erstaunlich unspektakulär. Einen. Du brauchst nicht deine Schwester, nicht deine Kollegen, nicht den Stammtisch. Du brauchst einen einzigen Menschen, bei dem du weißt: Hier kann mir nichts passieren.

Dieser eine Mensch schafft einen Rahmen, und der Rahmen hat genau eine Aufgabe. Du musst nichts unterdrücken. Du musst nichts verbannen. Du darfst sprechen, ohne dass etwas Schlimmes daraus folgt. Aus dieser Sicherheit heraus entsteht dann alles Weitere, auch die Lust, deiner Neigung im Alltag Form zu geben, mit kleinen Aufgaben, die deine Devotion in den Tag holen, statt sie in ein Wochenende zu pressen.

Und wenn du sagst: Mit dir persönlich darüber sprechen, das schaffe ich noch nicht, dann ist das vollkommen in Ordnung. Dafür gibt es die kostenlose 7-Tage-Reise auf penelopes-reich.de. Da spürst du erst einmal ganz für dich, wie es sich anfühlt, dich hinzugeben, ohne dass jemand dein Gesicht sieht. Wenn du weiter gehen willst, im Einzelcoaching oder als Paar, dann bewirb dich auf leidenschaftlicher-lieben.de. Ich arbeite mit Männern, mit Frauen und mit Paaren, bei denen genau dieses Thema zwischen ihnen steht.

Übrigens noch etwas, das ich gelernt habe, seit ich öffentlich über all das rede: Es ist ein ziemlich gutes Gefühl, morgens aufzustehen und sagen zu können, dann hass mich halt. Diese Freiheit wünsche ich dir auch. Nicht, weil du laut werden musst. Sondern weil dein Leben leichter wird, sobald ein einziger Mensch die Version von dir kennt, die sonst niemand kennt.

Haeufige Fragen

Warum verstecke ich meine devote Seite vor meiner Partnerin?

Weil du irgendwann gelernt hast, dass Offenheit gefährlich ist. Meistens steht dahinter keine konkrete Ablehnung, sondern die Angst davor: Was, wenn sie mich danach anders ansieht? Dieses Schweigen ist ein Schutzmechanismus, der einmal sinnvoll war und heute nur noch teuer ist.

Ist eine devote Neigung ein Teil von mir oder mein Kern?

Bei vielen meiner Klienten ist es der Kern, kein Hobby für den Samstagabend. Außenstehende halten Devotion für eine Spielart, die man weglegen kann. Wer sie in sich trägt, weiß: Sie ist immer da, auch beim Elternabend und im Meeting.

Was macht das jahrelange Verstecken mit einem Mann?

Es kostet Kraft, jeden einzelnen Tag. Du führst eine öffentliche Version von dir, die alle kennen, und eine zweite, die niemand kennt. Das Ergebnis ist Erschöpfung und eine sehr spezielle Form von Einsamkeit: mitten unter Menschen und trotzdem allein.

Muss ich meine devote Seite offen ausleben, damit es mir besser geht?

Nein. Du brauchst nicht die Zustimmung deines Freundeskreises, deiner Kollegen oder deiner Familie. Du brauchst einen einzigen Menschen, der die zweite Version von dir kennt und stehen lässt. Ein Mensch reicht, um aus einem Geheimnis wieder ein Stück Leben zu machen.

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Dieser Blogbeitrag wurde teilweise mit KI erstellt oder bearbeitet.

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